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glasperlen

um mein Handgelenk. Grünschwarz. Mit Blümchen. Heute war ein guter Tag. Hab mich erfolgreich vor dem Referat gedrückt und hatte einen wundervoll entspannenden Nachmittag in der Badewanne. Mit MASSENHAFT Schaum. Haarewaschen, Peeling, Augenbrauen zupfen, epilieren.. Einmal in der Woche muss das sein. Danach habe ich aufgeräumt & ich bin stolz darauf, was ich geschafft habe. Gleich fahre ich zu Patrick und ich freu mich schon wie blöd darauf, ihn wiederzusehen. Bauchkribbeln.
1.12.06 19:55


still too sober.

Tagsüber funktioniere ich. Und nachts beginne ich, zu leben. An der Hand von Patrick, meinem Seelen.streichler. Ich habe gerlent, dass Umarmungen sich schön anfühlen dürfen. Dass man kuscheln kann, ohne miteinander schlafen zu müssen. Patrick, Süßer: Ich danke dir für alles. Es fühlt sich an, als würden wir uns schon ewig kennen. Vertraut, warm, sicher. Ich bin mir sicher, er würde mir nie weh tun. Und selbst, wenn ich mich irre... Diese Erfahrungen sind es wert, sich wieder verletzen zu lassen.
2.12.06 18:20


we ain't gonna live forever!

Gestern Nacht, Patrick, Seelen.streichler.
Es wird von mal zu mal schöner, intensiver, näher.
Eine Hand, die meine hält.
Eine Schulter zum Anlehnen.
Starke Arme, in die ich mich kuscheln kann.
Seine Finger, die durch meine Haare streicheln.
Zuerst waren wir in der WG. Ewig. Krieg mit den Sitzkissen.
Dann sind wir losgefahren, in die erste Disko. Alkohol und ein Basssound, der dem Herz einen neuen Rhythmus vorgibt. Tanzen. Seine Hand in meiner Hand auf meiner Hüfte. Ein Blick, der so viel sagt, und doch nichts verrät. "Bussi, Schatz. Ich hab dich lieb."
In der Kälte über den riesigen Parkplatz zum Auto laufen, Disko Nummer 2. "BANG".
"Boah Schatz, diese ganzen Verliebten, das ist so gemein. Die Welt ist böse, oder Gott mag uns nicht." Vodka, Malubi Orange, PinaColada. Tanzen zwischen lauter Schwulen. Keine Hand auf meinem Arsch, auf meinen Brüsten, ich bin immer wieder verwundert, dass es das noch gibt. "Halt mich, wenn ich falle."
YMCA. Ich tanze mit dem Barkeeper auf der Theke, alle sehen zu uns hinauf. Es ist ein schönes Gefühl, ich empfinde mich nicht als Schlampe, ich tanze nicht, um jemanden anzumachen, ich tanze aus Leidenschaft. Es macht Spaß. Patrick mach Fotos, Patrick hilft mir von der Theke, Patrick hält mich im Arm, ganz fest, warm, weich, vertraut, wunderschön.
Es fühlt sich gut an, ich möchte ihn so gerne küssen, ich will nicht mehr, ich will einen Kuss, ich bin verliebt auf eine Art, die mit den herkömmlichen Schmetterlingen im Bauch nichts mehr zu tun hat. Ich bin verliebt in den Menschen, in die Seele, nicht in den Körper, in dem sie wohnt. Bauchkribbeln. "Bussi, Schatz, ich hab dich so lieb." Ich bin so froh, dass er mich gefunden hat, mitgenommen in seine Welt.
Später, in der WG. Patrick und René. Busverbindung für morgen früh raussuchen. "Gehn wir ins Bett?" Patrick, René, ich. Im Bett, aneinandergekuschelt, Renés nackter Oberkörper an meinem Rücken, mein BH am Boden, es fühlt sich nicht falsch an. Wir reden. Blödsinn. Wir reden über Patrick, Patrick braucht Sex, sagen wir, lachen, ärgern ihn. Irgendwann sitze ich auf ihm. René küsst seinen Hals, ich streichle seine Brust, seinen Bauch, ich küsse den schmalen Streifen dunkler Härchen, die vom Bauchnabel abwärts wandern, ich kann spüren, dass es ihn erregt, mich auch. Und immer noch fühlt es sich nicht falsch an. Nicht nach "Ich will nur ficken" oder "Schlampe" oder sonst etwas in die Richtung. Einfach schön, wie sein Becken zuckt, seine Hände zittern..
Ich weiß nicht, wie es ausgegangen wäre, ohne René bei uns. Oder, wenn ich nicht aufgestanden und mich an Patricks Rücken gekuschelt hätte. Meine Hand auf dem dünnen Streifen unter seinem Bauchnabel, meinen Kopf in seinem Nacken vergraben.
Als die beiden eingeschlafen sind, bin ich aufgestanden. In 2 Stunden geht mein Bus, ich muss wach bleiben, wenn ich jetzt schlafe, stehe ich nie wieder auf, ich weiß es. René hat einen Wecker gestellt, glaube ich, aber sicher bin ich mir nicht mehr. Die Welt fühlt sich so anders an, müde und betrunken. Ich gehe ins andere Zimmer, lege mich auf das Bett und lese. Cosimo. Cosimo ist gestorben. Eine halbe Stunde später weckt jemand mich auf, glaube ich, genau kann ich mich nicht erinnern, ich will nicht aufstehen, nicht raus aus diesem warmen Berg flauschiger Decke, es ist kalt draußen, kalt. Ich stehe auf dem Balkon, eine Zigarette.
Bald geht mein Bus.
3.12.06 15:22


the headache fades.

Immer noch er in meinem Kopf.
Ich möchte mich ins Bett legen und erst wieder aufwachen, wenn nicht mehr jede Faser meines Körpers nach seiner warmen Haut schreit. Mein Puls auf 180. Diese Lippen. 190. Der Boden unter meinen Füßen schwankt, ich verliere mich, brauche etwas, mich in der Realität zu halten, nicht abzudriften, einzutauchen, unterzugehen in den TagNachtTräumerein. Kalte Dusche. Hinauslaufen, in den Schnee. Draußen ist kein Schnee.
Ich habe Angst davor, wie es weitergehen wird.

"Küss mich, ich will nur wissen, wie das ist, dich zu küssen, wie du küsst, wie es sich anfühlt, wie du schmeckst, wie ich mich dabei fühle."
3.12.06 19:52


the pain means it's working.

Ein Kreislauf aus Hungern, Fressen, Kotzen und Sport. Schon immer, solange ich zurückdenken kann, es war immer so, mein Körper, mein Schlachtfeld.
Selbst jetzt, wenn ich krank bin, alles weh tut, es ist nicht genug, es ist nie genug, es ist immer zuviel, vielzuviel..
4.12.06 12:01


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